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Deine erste Hold’em-Hand: von den Blinds bis zum Showdown

Verfolge A♠ K♠ durch eine vollständige Übungshand und rechne mit, wie der Pot von 3 auf 29 Spielchips wächst.

Von PokerSignup editorial · Aktualisiert 2026-10-04

In diesem Ratgeber
  1. Ein Beispiel mit Spielchips
  2. Vor dem Flop: auf 6 erhöhen
  3. Flop: K♦ 7♣ 2♥
  4. Turn, River und die Entscheidung
  5. Jetzt selbst erklären

Ein Beispiel mit Spielchips

Sechs Personen spielen Hold’em, ohne Geld. Jede erhält zwei verdeckte Karten. Bis zu fünf Gemeinschaftskarten kommen auf den Tisch. Am Ende zählt die beste Kombination aus genau fünf Karten. Du darfst dafür zwei, eine oder keine deiner eigenen Karten verwenden.

Der Dealer-Button kennzeichnet die Position. Bei mindestens drei Personen zahlen die beiden Plätze links davon Small Blind und Big Blind. Im Beispiel sind das 1 und 2 Chips. Vor dem Flop beginnt die Aktion links vom Big Blind, danach beim ersten verbliebenen Spieler links vom Button. Im Spiel zu zweit zahlt der Button den Small Blind und handelt vor dem Flop zuerst, danach zuletzt.

Vor dem Flop: auf 6 erhöhen

Du sitzt am Button und hältst A♠ K♠. Alle vor dir passen. Du erhöhst auf insgesamt 6 Chips. Der Small Blind passt; der Big Blind ergänzt seine 2 um weitere 4. Im Pot liegen jetzt 13 Chips: 6 von dir, 6 vom Big Blind und der verlorene Small Blind von 1.

Fold heißt passen. Call heißt die offene Erhöhung mitgehen, soweit deine Chips reichen. Raise erhöht den Betrag, den andere mitgehen müssten. „Auf 6“ bedeutet hier nicht „6 zusätzlich“.

Flop: K♦ 7♣ 2♥

Du hast ein Paar Könige. Der Big Blind checkt, du setzt 8, er zahlt 8 nach. Der Pot wächst auf 29 Chips. Check bedeutet weiterspielen, ohne Chips hinzuzufügen, wenn du in dieser Runde nichts nachzahlen musst. Nach einem gegnerischen Einsatz kannst du nicht einfach checken.

Turn, River und die Entscheidung

Auf dem Turn kommt 4♠, auf dem River K♣. In beiden Runden checkt ihr. Dein Gegner zeigt K♥ Q♥. Deine fünf Karten sind K♠ K♦ K♣ A♠ 7♣, seine K♥ K♦ K♣ Q♥ 7♣. Beide haben drei Könige; dein Ass schlägt seine Dame als erstes unterschiedliches Beiblatt. Du erhältst die 29 Spielchips. In dieser Übung fällt kein Rake an.

Du hast zwei eigene und drei gemeinsame Karten benutzt. Hätten alle bis auf eine Person gepasst, wäre die Hand früher vorbei. Sind die verbliebenen Spieler all-in, werden die fehlenden Gemeinschaftskarten ohne weitere Einsätze zwischen ihnen ausgeteilt.

Jetzt selbst erklären

Lege die Hand mit Karten nach. Zeige auf die fünf Karten, die zählen, und erkläre, warum das Ass entscheidet. Danach kannst du den Handtrainer oder den privaten Freundestisch nutzen. Eine korrekt verstandene Hand ist keine Garantie für Gewinne beim Spiel um Geld.